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Gratifying in address to Dr. Dieter Knautz

The editorship of the Gomel city newspaper Vedomosti has prepared a gratifying in address to Dr. Dieter Knautz for his 18-year-long humanitarian activities in Belarus for the publication in the German press.

Recht herzlichen Dank dem Dieter und guten Menschen!

Vor 22 Jahren geschah die Katastrophe am Tschernobyl Atomkraftwerk. Und in einer gewissen Zeit zerfiel die Sowjetunion. Jedes Land der UdSSR kämpfte sich in Alleinsein mit den Folgen der Katastrophe, die eine schwere Prüfung auferlegte. Es entstanden große Probleme: die Wirtschaftsbeziehungen waren abgebrochen, im Land fing Chaos an. Viele Betriebe und Fabriken wurden geschlossen. Menschen blieben ohne Arbeit und erlebten eine große emotionale Erschütterung. Das Lebensniveau sank. Der Staat beschäftigte sich mit der Wiederherstellung der Wirtschaft, aber für Tschernobyl Fragen blieben es keine Kräfte und kein Geld.

Hier den betroffenen Gebieten der Republik Belarus kamen zu Hilfe gutherzige Menschen aus Italien, Irland, Österreich, und am meisten – aus Deutschland. Einige von ihnen hörten bald auf, sich mit dem wohltätigen Wirken zu beschäftigen. Aber wir bedanken uns bei ihnen für alles, was sie gemacht haben. Viele Gastfamilien empfingen unsere Tschernobyl Kinder, die diese Reise für immer im Gedächtnis behalten haben.

Ein echter Freund für Belarus wurde Dr. Dieter Knautz, Manager von „Siemens“, Vorsitzender der wohltätigen Organisation „Gomel – Hilfe“. Zum ersten Mal kam er in unsere Stadt Gomel vor 18 Jahren und seitdem kommt zu uns mehrere Male im Jahr mit den Besuchen der Barmherzigkeit. Er erzählte unseren Journalisten, dass es sehr schwierig ist, für uns um humanitäre Hilfe zu bitten, weil die Tschernobyl Katastrophe seit langer Zeit passiert ist, und neue Länder erschienen, die diese Hilfe benötigen. Für diese Zeit in Weißrussland ist eine neue Generation gewachsen, und wir können schon die Bilanz ziehen. Wir haben zur Zeit eine neue Krankheit, die bis zur Tschernobyl Katastrophe nicht vorhanden war – Krebs der Schilddrüse. An diese Krankheit leiden sowohl Erwachsene, als auch Kinder. Dank dem Professor Lengfelder wurde in Gomel Endokrinologieberatungsstelle gebaut, die für kurze Zeit klein wurde.

Junge Frauen und Männer leiden an der Unfruchtbarkeit, jedes vierte Ehepaar kann Kinder nicht haben. Fast jede Frau hat Schwangerschaftspathologie, die normale Geburt 5 – 10% Prozent. Nur 15 Prozent von Kindern, die in die erste Klasse gehen, sind gesund. Zum Schulabschluß gibt es keine gesunden Kinder. Nach der Statistik beträgt die Durchschnittslebensdauer des weißrussischen Manns 62 Jahre. Viele von ihnen erreichen sogar das Rentenalter nicht und sterben. Voriges Jahr waren Rentner und Kinder bis 3 Jahre mit den Privilegsrezepten auf Medikamente versorgt. Man hat sie jetzt abgeschaffen: Russland hat für uns Erdöl – und Gaspreise vergrößert.

Leider ist weißrussische Medizin heutzutage sehr schwach. Es fehlt an der diagnostischen – und Heilausrüstung, materielle Basis ist schwach, Arzneimittel sind teuer, und die Zahl der Kranken ist groß.

Belarus ist ein junger Staat. Leider ist er nicht imstande, so schnell alle uns berührenden Probleme zu lösen. Es ist die Sache der Zeit. Deswegen sind wir sehr dankbar denen, die bereit sind, uns Hilfe zu leisten.

Dr. Dieter Knautz hat sehr viel für uns gemacht. Er hat humanitäre Hilfe auf die Summe ca. 35 Mill. Euro gebracht. Er war in allen Krankenhäusern Gomels, in vielen Kindereinrichtungen. Dr. Knautz ist ein sehr guter, energischer Mensch und ist weitbekannt in Belarus. Viele bitten ihn um Hilfe. Auch weißrussische Grenzsoldaten bekommen wichtige Unterstützung von ihm. Dieter sorgt sich um unsere ehemaligen Häftlinge von Konzentrationslagern. Dank diesem Menschen sind in Deutschland viele unsere Kinder und Erwachsene operiert worden, was bei uns unmöglich war.

Dieter Knautz hat ein Dankschreiben von unserem Präsidenten, die Auszeichnung von weißrussischen Grenzsoldaten – das Ehrenzeichen. Er ist ein ehrenvoller Doktor der Gomeler Staatlichen Medizinischen Universität. Wir bedanken uns ganz besonders bei Dieter Knautz und allen, die unserem Land helfen. Wir wissen, es ist eine harte Arbeit, uns Hilfe zu leisten. Wenn unser Staat stärker wird, wenn wir unsere Probleme überwinden, werden wir auch die unterstützen, die in schwieriger Lage sind. Heute möchten wir uns auf slawisch vor Dr. Knautz und allen verbeugen, die uns nicht vergessen.

Larisa Gramatschikowa, Gomel
Inna Sorogowez, Gomel

 
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